Home Fonts Anleitungen Curriculum vitae Gästebuch Impressum Fonts 2 Downloads Literatur Nach längerer Zeit mal wieder etwas spezielleres:

Manch einem wird diese Schrift an Tengwar erinnern, was aber auch nicht verwunderlich ist, hat Tolkien sich doch in bei der alten irisch-gälischen Schrift bedient. Hier ist also nun quasi die Vorlage, die insular-lateinische Schrift, mit der die eigentliche Sprache der „grünen Insel“ geschrieben wird.

Das ich diese als nicht Standardschrift markiert habe, liegt daran, das sie speziell fürs Gälische ein paar Besonderheiten aufweist: In der irischen Sprache gibt es nämlich eine reihe „lenierter“ Vokale, die in moderner Lateinschrift mit einem nachgestellten h markiert werden, in der irischen Schrift aber durch einen übergesetzten diakritischen Punkt. Also habe ich B, C, D, F, G, M, P, S und T (sowie die entsprechenden Kleinbuchstaben) durch die jeweilige punktierte Version ersetzt, sobald ein h folgt, also z.B. bh oder ph.

Dies funktioniert aber leider nur in Programmen, welche OpenType-Standardligaturen unterstützen. Für die mittlerweile seltenere gewordene Altsoftware, die dies noch nicht kann, habe ich eine zweite Eingabemöglichkeit vorgesehen, indem vor den Konsonanten die „Grave“-Tot-Taste geschrieben wird, also z.B. `b oder `p (das ist die Taste rechts neben dem Fragezeichen). Somit funktioniert die Taste genau so, wie bei à è ì ò ù, nur dass sie bei b, c, d, f, g, m, p, s und t eben ein anderes diakritisches Zeichen, den über gestellten Punkt erzeugt, für den es auf der Tastatur keine direkte Taste gibt. Ein kleiner Wermutstropfen: bei dieser Eingabeform sitzt der Punkt beim m leider außer mittig. Und es funktioniert nur für Kleinbuchstaben, bei Großbuchstaben ist dann das h zu schreiben. Wird dieser Text dann aber in ein Programm mit OpenType-Ligaturen bernommen, stimmt wieder alles, ohne dies umschreiben zu müssen.

Eine weitere Besonderheit: Diese Schrift verwendet bei den Kleinbuchstaben für r und s die insularen Langformen. Und, fast hätte ich es vergessen, statt & findet man hier die in Irland übliche trionische Note für „und“, die auch innerhalb von Texten dafür verwendet wird.
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