Home Fonts Anleitungen Curriculum vitae Gästebuch Impressum Fonts 2 Downloads Literatur TGL 12096/1 Als am 8. November 1968 das Wiener Übereinkommen über Straßenverkehrs- zeichen abgeschlossen wurde, wurde in der DDR entschieden, die nötwenige Neuausstattung mit Verkehrszeichen zu nutzen, um über eine neue Schrift dem Land ein eigenständigeres Gesicht zu geben.

Man wollte von der, ja letztlich hauptsächlich wegen der leichten manuellen Herstellbarkeit konstruierten DIN 1451 los kommen, und suchte gleichzeitig eine Schrift mit besserer Lesbarkeit. Wahrnehmungspsychologische Untersuchungen führten hier zu einer humanistischen Sans, in diesm Falle der von Eric Gill ab 1928 entwickelten Gill Sans, wobei man sich für die fette Condensed entschied. Eine andere Gill Sans diente in der DDR auch als Fibelschrift
Allerdings zeigten sich für die angestrebte Nutzung noch ein paar Mängel, schließlich musste die Schrift derart zugerichtet sein, dass die Buchstaben ohne zusätzliche Unterschneidung geklebt werden können. Hierzu wurde der Querstrich des f nach rechts etwas verlängert. Ebenso wurden die Umlautpunkte vergrößert damit diese aus der Ferne gesehen nicht untergehen und ein besseres ß entworfen. Wichtig war auch eine Ziffer 1 mit Häkchen, damit diese nicht mit dem I verwechselt werden kann.

Einen eigenen Namen bekam diese dann auch, in Analogie zur Kurzbezeichnung der DIN 1451 einfach als DIN wurde die neue Schrift einfach GIL genannt.

Anfang Juli 1016 wurde ich dann von einem, der es wissen muss darüber informiert, dass die Punkte bei den Umlauten zu dicht beieinander saßen. Dies hat mich dazu bewogen, die Schrift noch einmal gründlich zu überarbeiten. Jetzt hat sie tatsächlich 1300 unterschiedliche Glyphen mit allen Schriftzeichen in lateinischer und kyrillischer Schrift, mit allen Erweiterungen, die irgendwo auf der Welt verwendet werden, darüber hinaus auch Griechisch, und sogar Runen haben ihren Platz gefunden. Auch das Numero-Zeichen, und zusätzliche Währungszeichen, wie Rubel und Türkische Lira sind enthalten.

Ach Mann, ich hätte es fast vergessen! Diese Schrift enthält zusätzlich 2 Spezialglyphen: Zum einen an Stelle des Dollar (das braucht auf DDR-Schildern ja ohnehin niemand) liegt euie hochgesetzte Null für Zeitangaben, die in der Regel wie z.B. 16$$ füer 16 Uhr angegeben wurden, man schreibt also 16(und 2 Dollarzeichen). Die 2. Besonderheit: Bei Meterangaben auf Verkehrsschildern (zumeist Zusatzschildern) wurde für die Einheit ein deutlich verkleinertes m verwendert. Ich habe dieses µ auf AltGr+M (my) gelegt.
So war es beispielsweise üblich, das bei Einmündungen, die einen gewissen Radius hatten, das Vorfahrtregelnde Zeichen (Stop oder Vorfahrt gewähren) nicht unmittelbar an der Haltelinie aufzustellen, dann war die Entfernung, an der das Schild dann galt, durch ein Zusatzschild angegeben.
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