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Knorke:
Knorke ist ein Wort der Umgangssprache und bedeutet soviel wie „gut“, „ausgezeichnet“, „zufrieden“, ähnlich dem heutigen Gebrauch von cool.

Der etymologische Ursprung des Wortes ist ungeklärt. Möglicherweise steht es mit dem Ausdruck Knocke in Verbindung, der soviel bedeuten soll wie „eine Handvoll (und damit zufrieden)“. Das Wort ist seit 1916 in Berlin nachgewiesen[1] und wurde rasch zum beliebten Modewort, auch im Zeitungsjournalismus, im Kabarett (z. B. Claire Waldoff, die in manchen Quellen auch als Schöpferin des Wortes bezeichnet wird) sowie in der Kunst (z. B. Heinrich Zille) und der Literatur (z. B. Alfred Döblin, Erich Kästner). Laut Kurt Tucholsky galt es bereits im Herbst 1924 als veraltet, erfreute sich seitdem jedoch immer wieder phasenweise größerer Beliebtheit.

Die aus Berlin stammende Germanistin Agathe Lasch erklärt die Entstehung von „knorke“ 1928 so: „Erst in den letzten Jahren aufgekommen, nach der Aufschrift ‚Knorkes Buletten sind die besten‘, mit der ein Händler oder Budiker in dem großen Fabrikenviertel im Norden seine Ware anpries. Scherzhaft identifizierte man ‚Knorke‘ mit ‚dem besten‘ in echt berlinischer witziger Wortbeziehung; schnell verbreitete knorke sich in den Betrieben, wo man Knorkes Schild kannte, griff von da aus weiter um sich.“

Nun ja, diese Schrift ist dann auch irgendwie wie eine Bulette: etwas fett, etwas rustikal, aber auch irgendwie lecker, Knorke eben.

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